Richtig wählen: Smartphones
Ein Telefon behält man drei bis vier Jahre. Drei Punkte machen im Alltag wirklich den Unterschied: die Laufzeit, der Bildschirm und die Fotoqualität. Der Rest ist selten spürbar.
Was Sie prüfen sollten
Beginnen Sie mit der Laufzeit
Es ist das Kriterium, das in unseren ausgewerteten Bewertungen am engsten mit der Zufriedenheit zusammenhängt. Unter 4.500 mAh müssen Sie tagsüber nachladen, wenn Sie das Mobilfunknetz nutzen. Über 5.000 mAh halten Sie bei moderater Nutzung zwei Tage durch.
Zahlen Sie nicht zu viel für die Bildwiederholrate
90 Hz reichen für Surfen und Videos. Der Unterschied zu 120 oder 144 Hz zeigt sich vor allem im direkten Vergleich beim schnellen Scrollen. Zahlen Sie den Aufpreis nur, wenn Sie spielen.
Der Speicher lässt sich fast nie erweitern
Rechnen Sie mit 128 GB für den Alltag, 256 GB, wenn Sie in hoher Auflösung filmen. In diesem Segment nimmt kein Modell mehr eine Speicherkarte auf.
Prüfen Sie die Schutzklasse gegen Wasser
Spritzwasserschutz und Schutz beim Untertauchen sind nicht dasselbe. Der zweite überlebt einen Sturz ins Spülbecken, der erste nicht.
Was man für welches Budget bekommt
Unter 400 €
Anrufe, Nachrichten, Alltagsfotos. Ein 60-Hz-Bildschirm und begrenzter Speicher sind auf diesem Niveau die üblichen Kompromisse.
400 bis 700 €
Die Klasse mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis: gute Laufzeit, ordentlicher Bildschirm, ausreichende Fotos bei Tageslicht.
Über 700 €
Lohnt sich nur für Kamera, Bildschirm oder Spiele. Beim gefühlten Alltagstempo ist der Abstand zur vorigen Klasse gering.
Häufige Fehler
Nach Megapixeln wählen: Ab 48 Mpx zählen Sensor und Bildverarbeitung weit mehr.
512 GB bezahlen, während Online-Speicher ein paar Euro im Jahr kostet.
Gewicht und Breite ignorieren: Ein 6,8-Zoll-Bildschirm passt nicht in jede Tasche.